Bundespräsidentin Keller-Sutter und Bundeskanzler Merz drückten im Gespräch Wertschätzung für die Breite und Tiefe der bilateralen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Deutschland aus. Die beiden Länder kooperieren in einer Vielzahl von relevanten Bereichen wie Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Energie, Verkehr, Migration oder Verteidigung und profitieren gegenseitig von dieser Partnerschaft.
Die Bundespräsidentin und der Bundeskanzlerbetonten das gemeinsame Interesse ihrer Länder an wirtschaftlicher Dynamik, offenen und wettbewerbsfähigen Volkswirtschaften sowie einer regelbasierten Welthandelsordnung. Die beiden Länder erachten den hindernisfreien Handel als Grundlage für den gemeinsamen Wohlstand und als treibende Kraft für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Europa.
Ein zentrales Thema am Dienstag war das Engagement der Schweiz und Deutschlands für die Sicherheit in Europa. Hinsichtlich des Kriegs gegen die Ukraine besprachen die beiden Seiten die aktuelle Lage. Bundespräsidentin Keller-Sutter betonte, dass es für die Schweiz wichtig sei, die Suche nach einer Friedenslösung zu unterstützen. Beim Thema Europapolitik kamen die nächsten Schritte beim Paket Schweiz-Europäische Union zur Sprache.
Beide Seiten erörterten zudem die Auswirkungen der US-Zollpolitik auf Europa. Die Bundespräsidentin betonte, dass interne Steuer- und Handelsfriktionen vermieden werden müssten, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu gewährleisten. Sie würdigte das Ziel der EU, den administrativen Aufwand zu verringern. Die Bundespräsidentin teilte mit Bundeskanzler Merz Einschätzungen zur Entwicklung der OECD-Mindestbesteuerung, die so pragmatisch und wettbewerbsfähig wie möglich ausgestaltet werden soll. Zum Programm der Bundespräsidentin in Berlin zählte auch ein Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der deutschen Wirtschaft.
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