In der Briefzustellung setzt die Schweizerische Post bereits auf emissionsarme Elektroroller. Jetzt schafft sie mit Unterstützung von gasmobil Schweiz 110 umweltschonende Gasfahrzeuge für die Paketzustellung an. Zusammen mit den bereits eingesetzten 30 Fahrzeugen erhöht sie den Anteil alternativer Antriebssysteme für die Paketzustellung auf 10 Prozent. 40 der neuen Fiat Ducato kommen in der Distributionsbasis Mägenwil zum Einsatz. Die neue Basis, die die Region Aarau mit Paketen beliefert, ist der erste Distributionsstützpunkt der ausschliesslich auf Gasfahrzeuge setzt. Gas statt Diesel sorgt für weniger Umweltbelastungen
Gegenüber den bisher im Einsatz stehenden Lieferwagen mit Dieselmotor weisen Fahrzeuge mit Erdgasmotoren einen um 10 Prozent tieferen Ausstoss von klimaschädigenden Treibhausgasen aus. Berechnet in CO2-Äquivalenten ergibt dies für die 140 Fahrzeuge eine Einsparung von jährlich 59 Tonnen CO2. Ein weiterer bedeutender Vorteil von Erdgasmotoren ist der geringere Ausstoss an ozonbildenden, gesundheitsgefährdenden Luftschadstoffen. Die Post beabsichtigt sukzessive umweltfreundlichere Motoren für ihre Lieferwagen einzusetzen. Diese werden im Zuge von Flottenerneuerungen nach und nach in den verschiedenen Zustellregionen der Schweiz eingeführt. Post will CO2-Ausstoss bis 2012 merklich reduzieren
Die Reduktion der Klimabelastung ist der Post ein wichtiges Anliegen. Dies gilt besonders für den Transport von Personen und Gütern. In diesem Bereich entstehen mehr als die Hälfte der gesamten Umwelteinwirkungen der Post. Seit 2000 hat die Post ihre klimarelevanten Emissionen um 8.5 Prozent senken können. Gegenüber dem Jahr 2007 will die Post ihren CO2-Austoss bis 2012 um 10 Prozent reduzieren. Die Anschaffung von Gasfahrzeugen ist eine von mehreren Massnahmen, um dieses Ziel zu erreichen. So setzt die Post in der Briefzustellung über 250 Elektroroller ein und testet bei der PostAuto Schweiz AG einen Hybridbus.



