Mia, Emma, Elena – Noah, Liam, Gabriel. So tönt es in den meisten Neugeborenabteilungen in der Schweiz, zumindest statistisch gesehen. Knapp 90‘000 Kinder kamen letztes Jahr in der Schweiz auf die Welt und davon wurden 488 Mia und 477 Noah getauft. Die beiden Trendvornamen haben auch 2016 den ersten Platz gemacht. Unterschiede gibt es in den verschiedenen Sprachregionen. Neben Mia und Noah in der Deutschschweiz belegen Emma und Gabriel in der französischen und Sofia und Leonardo in der italienischen Schweiz die Spitzenplätze. In der rätoromanischen Schweiz ist es nochmals anders: Valentina und Laurin haben dort das Rennen gewonnen.
Veränderungen der letzten Jahre
Seit 30 Jahren untersucht das Bundesamt für Statistik die Namensgebung in der Schweiz. Luca und Laura waren 1998 die Lieblingsnamen. Noch heute ist Luca mit dem dritten Rang weitverbreitet, aber gegen Trendname Noah kommt er nicht an. Noah ist seit 2012 der beliebteste Name für Jungs. Er wurde insgesamt 2'277 Mal vergeben. Bei den Mädchen wechselten sich Emma und Mia in letzten fünf Jahren auf dem ersten Platz ab. Laura findet man 2016 noch auf Rang sechs.
Vornamen der Schweiz
Beim erweiterten Feld von Vornamen in der Schweiz stehen ganz andere Namen oben auf der Liste. In der gesamten Bevölkerung sind Namen, die lange Zeit beliebt waren und die in den geburtenstarken Jahrgängen vergeben wurden, am meisten verbreitet. Mit Daniel und Peter bei den Männern und Maria und Anna bei den Frauen zeigt sich die christliche Prägung der schweizerischen Kultur auch in der Namensgebung. Der Vorname Anna ist sogar ein Dauerbrenner: 2016 findet man ihn immer noch auf Platz acht im Vornamenranking der Neugeborenen.

Quelle: BFS
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