77% der Ingenieure und Architekten des Berufsverbandes Swiss Engineering befürworten die Energiestrategie des Bundes ganz oder teilweise, so das Ergebnis einer aktuellen Mitgliederumfrage. Die Energiewende ist allerdings eine grosse Herausforderung: 60% sind der Meinung, dass die technischen Voraussetzungen heute noch nicht gegeben sind. Sogar 84% meinen, dass die gesellschaftlichen Voraussetzungen dazu noch fehlen. Um das Ziel der Energiewende zu erreichen, sind 74% damit einverstanden, die rigiden Regulierungen in der Schweiz zu lockern. Gaskraftwerke finden nur als Übergangslösung eine knappe Mehrheit.
Damit die Energiewende gelingen kann, sind wesentliche Bausteine der Energiepolitik anzupassen. Die Ingenieure und Architekten müssen stärker eingebunden werden – nur dann kann diese Herausforderung gemeistert werden. Zudem sind mehr Investitionen in der Energieforschung von zentraler Bedeutung, um die technologischen Voraussetzungen zu schaffen. Dabei darf kein Technologieverbot gelten. Ausserdem müssen Vertreter von Swiss Engineering in den Arbeitsgruppen und Strategie¬gremien des Bundes ihr Wissen und Können zur Verfügung stellen können. Diese Forderungen werden auch in die Vernehmlassungsantwort von Swiss Engineering zur Energiestrategie einfliessen.
Die Umsetzung der Energiewende birgt grosse Chancen. Sie ist aber nur realisierbar, wenn die Ingenieure den technologischen Fortschritt voran treiben, ist Laurent Favre, Nationalrat und Präsident von Swiss Engineering, überzeugt.
Medienkontakt:
Swiss Engineering STV
Generalsekretariat
Weinbergstrasse 41
8006 Zürich
Tel.: 044 268 37 11
Fax: 044 268 37 00
info@swissengineering.ch



