Murten: Mit einem Schmunzeln zu mehr Sauberkeit

18.05.2026 | von Verein IGSU

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


18.05.2026, Mit Lupe, Trenchcoat und einer grossen Portion Humor klärten die IGSU-Botschafter-Teams in Murten über Littering und Recycling auf. In Gesprächen und mit einer kreativen Aktion machten sie klar: Abfall gehört in den Kübel.


In der warmen Jahreszeit landen Abfälle vermehrt auf dem Boden statt im Kübel. Die ersten Feldexperimente der «Grossen Schweizer Littering-Studie» haben aber gezeigt: Anti-Littering- Massnahmen reduzieren das Littering in Picknick- und Freizeitzonen um rund ein Drittel. Getestet wurden auch persönliche Sensibilisierungsgespräche: Die Gespräche mit Passantinnen und Passanten über Littering und Recycling konnten das Littering um 27 Prozent senken. Solche Gespräche führen auch die Botschafter-Teams des Schweizer Kompetenzzentrums gegen Littering IGSU durch. Am 15. Mai waren sie mit ihren Recyclingmobilen in der Altstadt und am Bahnhof von Murten anzutreffen, am 16. Mai sorgten sie an der Seepromenade mit ihrer Aktion «Tatort Littering» für Aufmerksamkeit: Ein IGSU-Detektiv kennzeichnete gelitterte Gegenstände, befragte Zeugen und identifizierte mit Hilfe von Passantinnen und Passanten die fiktiven Littering-Täter. «Mit Humor kann man viel bewirken», weiss Stefan Portmann, Bauverwalter der Stadt Murten. «Sauberkeit beginnt im Kleinen – und manchmal mit einem Schmunzeln. Deshalb haben wir die IGSU-Botschafter-Teams auch dieses Jahr nach Murten geholt.»

Nachhaltige Sensibilisierung

Die IGSU-Botschafter-Teams sensibilisieren jedes Jahr bis zu 196'000 Personen für die Littering- Problematik. In Parks, in Verpflegungszonen, auf Plätzen, an Schulen, Märkten und Events motivieren sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene im direkten Gespräch dazu, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen. Mit Charme, Humor und kreativen Aktionen wie «Tatort Littering» oder «StreetUnArt» begegnen die IGSU-Botschafter-Teams ihren Gegenübern auf Augenhöhe und bleiben ihnen so nachhaltig in Erinnerung.

Neben den Botschafter-Teams hat die IGSU viele weitere Sensibilisierungsmassnahmen im Angebot: So organisiert sie den jährlichen nationalen IGSU Clean- Up-Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet und von der Kinderbuchfigur Globi unterstützt wird. Weiter steht sie Städten, Gemeinden und Schulen bei der Umsetzung von Raumpatenschaften oder mit altersgerechten Schulworkshops zu den Themen Littering, Recycling und Umweltschutz zur Seite.

Forschung für die Umwelt

In der «Grossen Schweizer Littering-Studie» untersucht sie zudem gemeinsam mit der Hochschule für Angewandte Psychologie FHNW die Wirksamkeit von verschiedenen Massnahmen gegen Littering.

Im Sommer 2025 wurde mit «Picknick- und Freizeitzonen» das erste von insgesamt drei Settings unter die Lupe genommen. 2026 werden weitere Feldexperimente durchgeführt, diesmal in «Verpflegungszonen rund um Take-Aways». 2027 sind Experimente entlang von «Überlandstrassen» geplant.

Die IGSU-Botschafter-Teams sorgen 2026 in allen Landesteilen mit Aktionen für Aufmerksamkeit: IGSU-Tour 2026

Medienkontakt

  • Nora Steimer, IGSU-Geschäftsleiterin, 043 500 19 91, 076 406 13 86, medien@igsu.ch
  • Stefan Portmann, Bauverwalter der Stadt Murten, 026 672 62 41, stefan.portmann@murten-morat.ch

IGSU
Grubenstrasse 29
8045 Zürich
Tel 043 500 19 99
info@igsu.ch
www.igsu.ch



--- ENDE Pressemitteilung Murten: Mit einem Schmunzeln zu mehr Sauberkeit ---

Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.


Über Verein IGSU:

Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering und setzt sich seit 2007 national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Umwelt ein. Eine der bekanntesten Massnahmen ist der nationale IGSU Clean-Up- Day, der dieses Jahr am 18. und 19. September 2026 stattfindet.

Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium- Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop, Valora, Feldschlösschen, Coca-Cola Schweiz und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfallkübel auf, führen regelmässige Aufräumtouren rund um ihre Filialen durch oder organisieren Clean-Up-Aktionen mit der Bevölkerung.


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