Die Schweiz engagiert sich als Gaststaat für die Pflege des Immobilienbestands der internationalen Organisationen. Eine Unterstützung des OTIF-Projekts liegt folglich im Interesse der Schweiz. Die OTIF soll für ihre Aktivitäten über optimale Rahmenbedingungen verfügen, das heisst über ein funktionelles, sicheres und den aktuellen Baunormen entsprechendes Gebäude. Indem die Schweiz den auf ihrem Gebiet ansässigen internationalen Akteuren optimale Bedingungen bietet, trägt sie wesentlich zu reibungslosen internationalen Beziehungen bei.
Berücksichtigung der langfristigen Bedürfnisse der OTIF
Die in Bern ansässige OTIF bezweckt die Förderung, Verbesserung und Erleichterung des internationalen Eisenbahnverkehrs. Sie bietet ihren 50 Mitgliedstaaten, einschliesslich der Schweiz, einen Rahmen für die Zusammenarbeit im Eisenbahnverkehr und setzt sich für einheitliche globale Regeln im Eisenbahnrecht sowie für die Entwicklung und Flankierung der Systeme für Kompatibilität und technische Harmonisierung ein.
Die Renovation des Sitzgebäudes und des Konferenzraums wird die Beziehungen zu den Delegationen der Mitgliedstaaten stärken und die Sichtbarkeit der Organisation verbessern. Durch die Modernisierung der Infrastruktur und deren Anpassung an die Brandschutzschutzvorschriften und die baulichen Anforderungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität trägt das Projekt den langfristigen Bedürfnissen der OTIF Rechnung.
Vorbehaltlich der Genehmigung des Parlaments wird das verzinsliche, innerhalb von 50 Jahren rückzahlbare Darlehen von 3,8 Millionen Franken es erlauben, 2024 mit den Renovationsarbeiten zu beginnen. Der Kanton und die Stadt Bern beteiligen sich mit je 1,6 Millionen Franken an der Renovation.
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