Coop stärkt Schweizer Bio-Landbau mit neuen Absatzperspektiven für Fruchtfolge-Kulturen

23.06.2026 | 14:19 Uhr | Coop Genossenschaft

Uhr Lesedauer: 3 Minuten


Import Parfumerie
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23.06.2026, Coop will seine Bio-Brote zu 100 Prozent aus Schweizer Knospe-Getreide herstellen. Dieses Ziel wird mit einem ganzheitlichen Ansatz verfolgt: Neben Brotgetreide bietet Coop auch Absatzmöglichkeiten für weitere Fruchtfolge-Kulturen aus der Schweiz, darunter Hafer, Hülsenfrüchte oder Ölsaaten. Gemeinsam mit Bio Suisse hat Coop ein entsprechendes Projekt gestartet. Mit diesem langfristigen Engagement stärkt Coop den Standort Schweiz, setzt ein weiteres Zeichen für nachhaltigen Bio-Landbau und unterstreicht ihre Rolle als verlässliche Partnerin der Schweizer Landwirtschaft.

Für die vollständige Herstellung von Bio-Brot bei Coop aus Schweizer Knospe-Getreide braucht es eine zusätzliche Anbaufläche von rund 2 800 Hektaren. Damit soll eine Mehrproduktion von 10 600 Tonnen Bio-Weizen ermöglicht werden. Der Ausbau von Schweizer Bio-Brotgetreide ist dabei eng mit der Fruchtfolge verbunden. Sie bildet die Grundlage für einen erfolgreichen und nachhaltigen Anbau. Da auf demselben Feld nicht jedes Jahr Getreide angebaut werden kann, entstehen mit mehr Brotgetreide automatisch zusätzliche Mengen anderer Kulturen wie Hafer, Hülsenfrüchten, Hackfrüchten wie beispielsweise Kartoffeln oder Ölsaaten. Genau hier setzt Coop an: Als verlässliche Partnerin der Schweizer Bio-Landwirtschaft engagiert sich Coop langfristig dafür, nicht nur Brotgetreide abzunehmen, sondern auch Absatzmöglichkeiten und damit einen Markt für weitere Fruchtfolge-Kulturen zu schaffen. Dafür wurde gemeinsam mit Bio Suisse ein spezifisches Projekt zur Fruchtfolge gestartet.

Vorteile der Fruchtfolge
Die Fruchtfolge sorgt dafür, dass auf derselben Fläche jedes Jahr eine andere Kultur angebaut wird. Das stärkt die Widerstandskraft der Pflanzen, reduziert Krankheiten und Schädlinge, fördert die Bodenfruchtbarkeit sowie Biodiversität und trägt langfristig zu stabilen Erträgen bei. Für Bio- Produzent:innen von heute und morgen ist diese ganzheitliche Betrachtung zentral. Neben der Förderung von Schweizer Bio-Brotgetreide hat Coop bereits weitere konkrete Schritte umgesetzt: In der Bäckerei Panofina wird Schweizer Bio-Sonnenblumenöl verwendet, die Umstellung auf Schweizer Bio- Haferflocken wird vorangetrieben und zusätzliche Mengen an Schweizer Bio-Rübenzucker werden abgenommen. Weitere Umstellungen sind etwa bei Hirseflocken bereits geplant. Damit schafft Coop schrittweise neue Märkte für Schweizer Bio-Fruchtfolge-Kulturen und macht deren Anbau für landwirtschaftliche Betriebe attraktiver.

Schweizer Produkte haben für Coop Priorität
Mit diesem Engagement setzt Coop ein weiteres klares Zeichen für Schweizer Bio-Produkte im Einklang mit der Coop-Nachhaltigkeitsstrategie. Nur wenn Rohstoffe innerhalb der Fruchtfolge noch nicht in ausreichender Menge aus der Schweiz verfügbar sind, ergänzen Importe das Angebot. Das Projekt «Bio- Brot aus 100 Prozent Schweizer Knospe-Getreide» steht exemplarisch für den ganzheitlichen Ansatz von Coop: Wer mehr Schweizer Bio-Brotgetreide will, muss auch für die übrigen Kulturen in der Fruchtfolge verlässliche Perspektiven schaffen.



--- ENDE Pressemitteilung Coop stärkt Schweizer Bio-Landbau mit neuen Absatzperspektiven für Fruchtfolge-Kulturen ---



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