14.11.2011, Coop war die vergangenen Tage heftiger Kritik an ihrer Qualitätssicherung beim Offenfleischverkauf ausgesetzt. Die Vorwürfe machen die Coop Geschäftsleitung sehr betroffen. Für inkorrekte Vorkommnisse möchte sich Coop bei allen Kundinnen und Kunden entschuldigen. Coop nimmt die Kritik ernst und unternimmt alles, das Vertrauen ihrer Kundschaft wieder zurückzugewinnen. Aus diesem Grund wurden folgende Massnahmen bereits umgesetzt oder sind bereits in Planung.
Ende August hat Coop die Richtlinien für den Offenfleischverkauf verschärft. Heute darf kein Fleisch mehr aus der Selbstbedienung ausgepackt und als Frischfleisch im Offenverkauf angeboten werden. Damit hat Coop landesweit die strengsten Richtlinien. Graubereiche gibt es nicht mehr.
Im kommenden Jahr wird Coop sämtliche ihrer Bedienungstheken von Fleisch, Fisch, Brot bis hin zum Käse einer externen, unabhängigen Zertifizierung unterziehen lassen. Dabei werden die Prozesse in der Metzgerei genauestens unter die Lupe genommen.
Die internen Kontrollen und die Kontrollen des Kantons finden wie bisher unangemeldet statt – dies wird auch in Zukunft so sein. Coop führt intern 1300 bis 1500 Inspektionen pro Jahr durch, bei denen 5000 bis 6000 Proben genommen werden. Dabei wird die Zahl der Keime auf dem Fleisch kontrolliert. Hinzu kommen 400 bis 500 Inspektionen der kantonalen Labors.
Vom Donnerstag 10.11. bis Samstag 12.11. hat Coop «Tage der offenen Tür» organisiert, um ihren Kundinnen und Kunden zu zeigen: Coop ist transparent und hat nichts zu verstecken. Die Kundschaft konnte dabei einen Blick hinter die Kulissen der Coop-Bedienmetzgereien werfen.
Coop hat eine Ombudsstelle eingerichtet. Hier können Coop Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verstösse gegen geltende Richtlinien im Bereich Qualitätssicherung unter Wahrung der Diskretion melden. Mitarbeitende können anonym und geschützt deponieren, was ihrer Ansicht nach nicht gut läuft.
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