Clariant, ein weltweit führendes Spezialchemieunternehmen, hat zum 31. Mai Phase 2 von REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and restriction of Chemicals) mit der Registrierung von 255 verschiedenen chemischen Stoffen erfolgreich abgeschlossen. Davon wurden 155 Dossiers von Clariant als „lead registrant“ (federführendem Registranten) eingereicht. Dies sind 5,3% aller Substanzen, die in dieser zweiten REACH Phase in der EU erstmals registriert wurden.
Gegenüber REACH 1 waren in Phase 2 66 % mehr von Clariant in der EU produzierte und in die EU importierte Chemikalien betroffen. In der ersten Phase, die bereits im November 2010 abgeschlossen war, hatte das Spezialchemieunternehmen insgesamt 152 Chemikalien mit einer Tonnage über 1000 Tonnen pro Jahr erfasst. Nun wurden diejenigen chemischen Substanzen registriert, die in einer Menge von über 100 bis 1000 Tonnen pro Jahr von Clariant in den Ländern der Europäischen Union hergestellt oder dort eingeführt werden.
Mit ihrem breiten Produktportfolio gehört Clariant zu den „Grossanmeldern“ bei der European Chemicals Agency (ECHA). Knapp zehn Prozent aller EU-weit überhaupt angemeldeten Stoffe stehen auch auf der Meldeliste des Schweizer Unternehmens. Aufgrund der Grösse der Geschäftsbereiche stammt die Mehheit der registrierten Stoffe aus den Business Areas Care Chemicals (Business Unit Industrial and Consumer Care) und Plastics and Coatings (Business Unit Pigments).
Neben den Herausforderungen durch die Evaluierung und Authorisierung müssen in der nun laufenden dritten Phase von REACH bis 2018 alle restlichen chemischen Stoffe über 1 Tonne pro Jahr registriert werden. Für Clariant bedeutet dies erneut einen beträchtlichen Anstieg der einzureichenden Dossiers.
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