17.06.2008, Höhere Kosten für die Beschaffung von Strom sowie für Projekte zum Stromversorgungsgesetz reduzieren das operative Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Sondereffekte belasten das Ergebnis zusätzlich. Entsprechend verringert sich der EBIT gegenüber dem Vorjahr um 74,0 Mio. CHF auf 54,2 Mio. CHF.
Die CKW-Gruppe steigerte die Gesamtleistung um 9,4 Prozent auf 398,4 Mio. CHF (Vorjahr 364,2 Mio. CHF). Sowohl das Segment Energie wie das Segment Installationen trugen gleichermassen zu diesem deutlichen Wachstum bei. Der Wert der staatlichen Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für Kernanlagen ist aufgrund der Börsenentwicklung zurückgegangen. Das belastet im ersten Halbjahr 2007/08 das Ergebnis mit 31,6 Mio. CHF. Zusammen mit den gestiegenen Strombeschaffungskosten und zusätzlichen Projektaufwendungen für die Umsetzung des Stromversorgungsgesetzes erhöhte dies den Betriebsaufwand um 45,8 Prozent auf 344,2 Mio. CHF. Entsprechend reduzierte sich das Betriebsergebnis (EBIT) um 57,2 Prozent auf 54,2 Mio. CHF. Bereinigt um Sondereffekte ging das operative Betriebsergebnis um 12,5 Prozent auf 73,9 Mio. CHF zurück.
In der Vorjahresperiode (1. Halbjahr 2006/07) haben die Teilauflösung von Rückstellungen das Ergebnis mit 62,9 Mio. CHF begünstigt und der Primatswechsel der Pensionskasse das Ergebnis mit 19,5 Mio. CHF belastet. Diese Faktoren haben sich nicht wiederholt; die oben erwähnten Sondereffekte sind neu eingetreten und haben das Ergebnis entsprechend geprägt. Ausgehend vom Halbjahresergebnis erwartet CKW ein Jahresergebnis, das leicht unter dem Wert des Geschäftsjahres 2006/07 liegen wird.



