04.11.2009, Das weltweit weiterhin extrem schwierige Marktumfeld zwingt den Mutterkonzern der Cilag AG, Johnson & Johnson, seine Kapazitäten anzupassen. Im Rahmen dieses Restrukturierungsprogramms beabsichtigt die globale Pharma Supply Chain Organisation von Johnson & Johnson in den nächsten Jahren weltweit 10 – 15 % der Stellen abzubauen. Vor diesem Hintergrund muss die Cilag AG für das Geschäftsjahr 2010 15 – 20 Kündigungen in Betracht ziehen.
Nebst der allgemein schwierigen Wirtschaftslage sind es weiterhin die Branchen spezifischen Herausforderungen, die zum heute angekündigten Restrukturierungs-programm geführt haben. Dazu zählen der steigende Druck auf Umsatz, Kosten und Preise, die steigenden behördlichen Anforderungen für innovative Arzneimittel sowie die Konkurrenz durch den schnell wachsenden Generika-Markt.
«Obschon es gelungen ist, die Auswirkungen auf den Standort Schaffhausen vergleichsweise gering zu halten, müssen wir 15-20 Kündigungen in Betracht ziehen», so General Manager Roel De Meester. «Wir bedauern dies sehr und werden für die Betroffenen faire und soziale Lösungen finden.»
Klares Bekenntnis zum Standort Schaffhausen
Auch vor dem Hintergrund dieser neuerlichen Restrukturierungen bleibt die Cilag AG sehr gut positioniert und gilt als strategisch wichtige Site innerhalb von Johnson & Johnson. Dies wird durch die konkrete Absicht des Managements der globalen Pharma Supply Chain Organisation verdeutlicht, diverse neue Produkte in Schaffhausen produzieren zu lassen



