Christian Solidarity International (CSI) begrüsst den von Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan und Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew im Weissen Haus initialisierten Friedensvertrag. Der Präsident von Christian Solidarity International, Dr. John Eibner, gratulierte Präsident Trump zu seinem Vermittlungserfolg und seinen Bemühungen um regionalen Frieden: "Wir hoffen, dass der geplante Friedensvertrag zu einem dauerhaften Frieden für alle Völker dieser Region beitragen wird - anders als frühere Abkommen, die von Aserbaidschan unterzeichnet und anschliessend verletzt wurden."
Jetzt ist die Zeit für die Schweizer Friedensinitiative gekommen
Dieses historische Momentum muss genutzt werden, um den jahrzehntelangen Konflikt um Bergkarabach zu lösen. Über 120'000 vertriebene Armenier warten weiterhin auf ihre Rückkehr. Im letzten Frühling hat das Parlament die Schweiz beauftragt, ein Friedensforum zwischen Aserbaidschan und Vertretern der Bevölkerung von Bergkarabach zu organisieren. Dort kann ein Rahmen ausgehandelt werden, der den Armeniern von Karabach die sichere, kollektive Rückkehr in ihre Heimat ermöglicht.
Das Komitee "Schweizer
Friedensinitiative für Bergkarabach" schreibt in seiner
Schweizer Friedensinitiative hat breite Unterstützung
CSI unterstützt deshalb die Forderung des Komitees an Präsident Trump, Präsident Alijew und Premierminister Paschinjan, nun konkrete Schritte zur Umsetzung der Initiative zu ergreifen. In den letzten Monaten hat die Schweizer Friedensinitiative breite Unterstützung von Parlamentariern aus den USA und dem Vereinigten Königreich erhalten. Laut dessen Co-Präsidenten Stefan Müller-Altermatt (Nationalrat, SO) und Erich Vontobel (Nationalrat, ZH) möchte das Komitee in den nächsten Monaten noch weitere Länder für die Friedensinitiative gewinnen.
Gefangenenfrage weiter offen
Im Zuge des Friedensschlusses muss auch die Gefangenenfrage gelöst werden. Zwei Dutzend armenische Geiseln werden weiterhin in aserbaidschanischen Gefängnissen festgehalten. Dutzende aserbaidschanische Friedensaktivisten, Akademiker und Journalisten sind ebenfalls inhaftiert oder ihr Verbleib ist ungeklärt.
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