05.11.2010, Caritas Schweiz unterstützt die Hilfsaktionen in Indonesien mit einem Beitrag von 100 000 Franken. Der Tsunami auf den Mentawai-Inseln vor der Küste Sumatras und die verheerenden Ausbrüche des Vulkans Merapi auf der Java haben Hunderte von Menschenleben gefordert.
Ein Erdbeben am 25. Oktober, westlich der Insel Sumatra, löste einen Tsunami aus. Über 400 Menschen kamen ums Leben, 15 000 wurden obdachlos. Bereits einen Tag später brach der Vulkan Merapi auf der Insel Java aus und forderte weitere Menschenleben. Über 50 000 Menschen wurden evakuiert. Ein erneuter schwerer Ausbruch in der Nacht zum Freitag, löste Panik unter den Anwohnern aus. Nach Behördenangaben verbrannte die heisse Vulkanasche umliegende Dörfer bis in 18 Kilometer Entfernung. Das Sperrgebiet wurde nach dem von 15 auf 20 Kilometer erweitert. Alarmierend ist, dass die Eruptionen jedesmal an Stärke zunehmen.
Die lokale Caritas in Yogyakarta leistet Erste Hilfe. Die Caritasmitarbeitenden haben in den Gemeinden Hilfsposten für die Evakuierten eingerichtet und versorgen zirka 10 000 Betroffene.
Caritas Schweiz, die unter anderem in der Erdbeben-Wiederaufbauhilfe in Sumatra (Padang) engagiert ist, unterstützt die Not- und Überlebenshilfe ihrer lokalen Schwesterorganisationen, die Hilfsgüterlieferungen in die betroffenen Regionen organisieren. Dazu gehört die Verteilung von sauberem Trinkwasser, von Moskitonetzen, Grundnahrungsmitteln, Speiseöl und Kochgeräten.
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