Policenmanagement im Fokus für langfristig mehr Agilität.
Der World Insurance Report 2012 zeigt klar drei Ergebnisse für dieVersicherungsbranche:
-Das Management von Kosten und Effizienz sind wie bisher entscheidende Ansatzpunkte für die Performance von Versicherungen.
-Für die Versicherer hat die Bestandsführung höchste Priorität.
-Investitionen in mehrere Teilfunktionen der Bestandsführung sind für die Versicherer wichtig, um ausreichend Agilität für das Geschäft in den kommenden Jahren zu erreichen.
Viele Versicherer stehen vor der schwierigen Aufgabe die Umsätze zu steigern, während die Kunden zunehmend auf den Preis achten Gleichzeitig erfordert der Markt die Versicherer, die Produkte weiter zu standardisieren.
Schweizer Versicherungsmarkt stabil und konservativ
Die Schadensquote im eng umkämpften Schweizer Markt ist seit fünf Jahren relativ stabil. 2010 sank die Summe der Forderungen dank zwei Faktoren um 0,5 Prozent auf 69 Prozent: Zum einen gab es weniger Wetterschäden im Jahr 2010, zum anderen führte eine spezielle Gesetzesänderung in der Krankenversicherung im August 2010 dazu, dass weniger Ansprüche geltend gemacht werden konnten. Die Akquisitionskostenquote war erstmals seit vier Jahren wieder rückläufig. Neue Vertriebskanäle wie das Internet oder der Vertrieb über Banken werden bisher nur wenig genutzt, können künftig aber sowohl Kosteneinsparpotenzial als auch Wachstumspotential bieten. Aufgrund eines engmaschigen Netzes rechtlicher Rahmenbedingungen bevorzugen die Schweizer Versicherungsgesellschaften vor allem konservative Anlageformen. Mehr als 40 Prozent der Nichtlebensversicherungsinvestitionen sind festverzinsliche Finanzinstrumente, Aktienbestände dagegen sind unterdurchschnittlich gering.
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