"Das Berichtsjahr der CALIDA-Gruppe stand ganz im Zeichen einer regen Investitionstätigkeit. Wir haben die Basis für profitables Wachstum gezielt ausgebaut. In der soliden Geschäftsentwicklung sehen wir eine Bestätigung für unser Geschäftsmodell sowie für unsere Geschäftsstrategie", so Felix Sulzberger, CEO der CALIDA-Gruppe.
Der währungsbereinigte Umsatz, das heisst der Umsatz in den jeweiligen Lokalwährungen, erhöhte sich im Geschäftsjahr 2011 um CHF 9.7 Millionen oder 4.5 Prozent. Umgerechnet in Schweizer Franken resultierte ein im Vergleich zum Vorjahr um 3.4 Prozent tieferer konsolidierter Umsatz von CHF 206.2 Millionen.
Beide Marken, CALIDA und Aubade, haben zur guten Geschäftsentwicklung beigetragen. CALIDA bestreitet mit einem währungsbereinigten Wachstum von 3.1 Prozent im Berichtsjahr nach wie vor mehr als zwei Drittel des Gesamtumsatzes. Für Aubade war 2011 mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von 8.0 Prozent ein Erfolgsjahr.
Im weiteren Ausbau des Verkaufsnetzes lag der Fokus für beide Marken auf der Eröffnung neuer Marken-Stores. Die Strategie der schwergewichtigen Konzentration auf eigene Verkaufseinheiten an frequenzstarken Standorten bewährte sich auch im Berichtsjahr durch überdurchschnittliche Dynamik. Insgesamt investierte die CALIDA-Gruppe im Geschäftsjahr 2011 CHF 22.2 Millionen, zur Hauptsache in neue Ladenflächen. Übers ganze Jahr kam es total zu 15 Neueröffnungen von CALIDA Stores und 9 zusätzlichen Aubade Boutiquen.
Im 70. Jahr ihres Bestehens vermochte die CALIDA-Gruppe trotz grosser markt- und währungsbedingter Herausforderungen den operativen Gewinn (EBIT) gegenüber dem Vorjahr um CHF 0.08 Millionen auf CHF 24.7 Millionen zu steigern. Die EBIT-Marge der Gruppe lag per Ende Jahr bei 12.7 Prozent. Während die Marke CALIDA eine EBIT-Marge von guten 12.7 Prozent erzielte, erwirtschaftete die Marke Aubade mit 16.7 Prozent erstmals ein prozentual besseres Ergebnis als CALIDA. Der rekordhohe Nettogewinn des Vorjahres konnte dank tieferen Kosten für Währungsdifferenzen in der Bewertung von Bilanzpositionen nochmals um 9.5 Prozent auf CHF 22.9 Millionen erhöht werden.
Aufgrund des guten Ergebnisses hat sich auch die finanzielle Situation der CALIDA-Gruppe weiter verbessert. Die Eigenkapitalquote stieg um 1.2 Prozentpunkte auf sehr solide 72.8 Prozent, während die Nettoliquidität mit einem Wert von CHF 37.3 Millionen praktisch unverändert blieb.
Infolge der soliden Geschäftsentwicklung und der vorteilhaften Ertragslage hat der Verwaltungsrat der CALIDA Holding AG beschlossen, der Generalversammlung vom 3. April 2012 eine Dividende aus der Kapitaleinlagereserve von CHF 0.80 je Namenaktie vorzuschlaggen. Die Ausschüttung für in der Schweiz ansässige natürliche Personen erfolgt steuerfrei.
Die Struktur des Aktionariats der CALIDA-Gruppe hat sich substantiell verändert. Der ehemals zweitgrösste CALIDA-Aktionär, Nicolas Mathys, hat seinen Anteil am Kapital von knapp 28 Prozent auf nun unter 3 Prozent reduziert. Grösste Ankeraktionärin bleibt die Gründerfamilie Kellenberger mit unverändert 36 Prozent des Aktienkapitals. Damit haben sich der Free Float und die Liquidität in CALIDA-Titeln an der SIX Swiss Exchange deutlich erhöht.
In Anbetracht der anhaltend schwachen Konsumneigung für Textilprodukte auf den Zielmärkten der CALIDA-Gruppe und vor dem Hintergrund makroökonomischer sowie währungsmässiger Unsicherheiten ist eine zurückhaltende Prognose bezüglich des Geschäftsverlaufs im Jahr 2012 angesagt. Allerdings ist - wie das Ergebnis 2011 gezeigt hat - die CALIDA-Gruppe mit ihren Marken CALIDA und Aubade sehr gut aufgestellt und wird weiterhin in die Entwicklung des Unternehmens investieren.
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