01.09.2009, Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch Bossard erfasst. Im 1. Halbjahr 2009 wurde die Gruppe mit einem anhaltenden und in seiner Grössenordnung beispiellosen Bedarfsrückgang konfrontiert.
Die Umsätze sanken nicht nur durch den konjunkturell bedingten Nachfragerückgang. Wie in wirtschaftlich schwierigen Phasen üblich, reduzierten die Kunden ihre Lagerbestände. Das drückte zusätzlich auf die Absätze. Ausserdem schmälerten Preisermässigungen im Zuge rückläufiger Rohstoffkosten die Umsätze. Die Summe dieser Effekte führte dazu, dass der gruppenweite Umsatz im 1. Halbjahr 2009 auf 205,9 Mio. CHF sank. Das Minus entspricht einem Umsatzrückgang von 94 Mio. CHF oder 31,3 % gegenüber der Vorjahresperiode. In Lokalwährung nahm der Umsatz um 30,8 % ab.
Bossard reagierte schon im vergangenen Jahr mit einem umfassenden Kostensenkungsprogramm umgehend auf die veränderte Marktlage. Die Massnahmen wurden in den vergangenen sechs Monaten weiter vertieft und den Bedingungen des Marktes angepasst. Auf diese Weise konnte der historische Nachfrageschwund teilweise aufgefangen undein ansprechender Konzerngewinn von 5,6 Mio. CHF erzielt werden. Nachfrage weltweit im Minus – einzelne Branchen stark Die weltweite Rezession führte in allen Märkten und Regionen zu deutlichen Umsatzeinbrüchen. Die Krise traf jedoch nicht alle Branchen mit gleicher Härte: Die Elektronik- und Textilindustrie sowie der Maschinenbau litten deutlich unter der weltweit anhaltenden Investitionsschwäche. Im Gegensatz dazu verzeichneten der Energiesektor und der Schienenverkehr eine höhere Auslastung.
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