Rückgang der Inlandpreise
Im Inland fielen, neben den billigeren Erdölprodukten, die tieferen Preise für chemische Produkte ins Gewicht. Innert Jahresfrist sank das Preisniveau des Gesamtangebots von Inland- und Importprodukten um 1 Prozent tiefer.
Tiefere Preise
gegenüber dem Vormonat registrierte man für Schlachtkälber, Schlachtschweine, Fleisch, Papier und Karton, Mineralölprodukte und verschiedene Positionen der chemischen Industrie (Farbstoffe und Pigmente, Pharmazeutika, ätherische Öle, Riech- und Aromastoffe, Chemiefasern). Billiger wurden auch Glas, Produkte aus Kupfer und Leistungen der Mechanik. Preiserhöhungen verzeichneten dagegen Gemüse, anorganische und organische Erzeugnisse der chemischen Industrie, ungeformte Kunststoffe, Stahl, isolierte Elektrokabel und Elektrizität.
… und der Importpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex nahm im Februar 2010 gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent ab. Sein Stand liegt bei 104,0 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau um 0,9 Prozent tiefer. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.
Preisrückgänge
gegenüber dem Vormonat beobachtete man neben Erdöl (roh), Mineralölprodukten (Benzin, Diesel, Heizöl) und Möbeln auch bei Ackerbauprodukten und Früchten. Dasselbe gilt für gewirkte und gestrickte Fertigerzeugnisse, Bekleidung, Fahrzeugreifen, Glas, Stahlrohre sowie Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte. Höhere Preise zeigten demgegenüber Erdgas, Gemüse, Weintrauben, Fleisch, konfektionierte Textilwaren sowie Reiseartikel, Leder- und Sattlerwaren. Teurer wurden auch Papier (inkl. Papierrohstoffe), Kunststoffprodukte, Produkte aus Stahl und sonstige Metallwaren.
Auskunft:
Andreas Fankhauser, BFS, Sektion Preise Tel.: +41 32 71 36307
Marcel Müller, BFS, Sektion Preise Tel.: +41 32 71 36157



