17.09.2009, Neuchâtel – Nach den provisorischen Ergebnissen des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind die realen Detailhandelsumsätze im Juli 2009 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1 Prozent gestiegen, dies bei gleicher Anzahl Verkaufstage. Die nominalen Umsätze nahmen im Vergleich zum Juli 2008 um 1,1 Prozent zu. Werden die ersten sieben Monate des Jahres 2009 kumuliert, stiegen die realen Umsätze pro Verkaufstag gegenüber der entsprechenden Vorjahresperiode um 0,6 Prozent, die nominalen um 0,9 Prozent.
Im Juli 2009 verbuchten die Hauptwarengruppen «Nahrungsmittel, Getränke, Tabak und Raucherwaren» und «Übrige Gruppen» ein reales Umsatzwachstum (2%, resp. 1,5%) gegenüber dem Vorjahr. Die Hauptwarengruppe «Bekleidung, Schuhe» musste gegenüber Juli 2008 einen Umsatzrückgang (-2,9%) hinnehmen. Bei den Warengruppen verzeichnete die Gruppe «Unterhaltungs- und Büroelektronik» das grösste reale Umsatzplus (+13%) gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von «Do-it-yourself, Freizeit» (+5,3%) und «Küche, Haushalt» (+3,4%). Den grössten realen Umsatzrückgang registrierte die Warengruppe «Persönliche Ausstattung» (-4,5%), gefolgt von «Kultur» (-3,9%) und «Wohnungseinrichtung» (-3%).
Für den Vergleich nach Detailhandelsbranchen stehen nur nominale Werte zur Verfügung. Hier erzielte die «Reparatur von Gebrauchsgütern» im Juli 2009 das grösste Umsatzwachstum (+5,3%) gegenüber dem Vorjahr. Es folgten der «Fachdetailhandel mit pharmazeutischen, medizinischen und kosmetischen Artikeln» (+4,6%) und der «Detailhandel nicht in Verkaufsräumen» (+2,8%). Einzig der «Fachdetailhandel in Verkaufsräumen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren» verzeichnete einen Umsatzrückgang (-1%) gegenüber Juli 2008.
Zunahme der realen Umsätze bei den grossen Unternehmen
Nach Betriebsgrösse betrachtet verzeichneten die grossen Unternehmen (mehr als 45 Vollzeit-stellen) im Juli 2009 ein Wachstum der realen Umsätze um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die kleinen Unternehmen (weniger als 15 Vollzeitstellen) verbuchten ein Umsatzminus von 1,8 Prozent, die Umsätze der mittleren Unternehmen (15 bis 45 Vollzeitstellen) gingen um 1,3 Prozent zurück.



