25.06.2026 | 14:17 Uhr
| Schweizer Presserat
Lesedauer: 2 Minuten
25.06.2026, Bern (ots) - Der Stiftungsrat der Stiftung "Schweizer Presserat" hat Anfang Juni 2026 Bernard Maissen
zum neuen Präsidenten des Stiftungsrats gewählt. Der ehemalige Direktor des Bundesamts für
Kommunikation folgt auf Daniel Hitzig, der Anfang Mai zurückgetreten ist.
Bernard Maissen verfügt als Journalist und ehemaliger Direktor des BAKOM über umfassende
Kenntnisse der Schweizer Medienlandschaft aus unterschiedlichsten Perspektiven, über langjährige
Führungserfahrung, und er ist in allen Landesteilen bestens vernetzt. Der neu gewählte Präsident sagt:
"Ich freue mich gemeinsam mit den Trägern des Schweizer Presserats in einem engagierten Gremium
einen Beitrag zur Sicherung und Weiterentwicklung der wichtigen Institution zu leisten. Der Presserat
trägt zum Vertrauen in die Schweizer Medienbranche bei, die aktuell mit grossen Herausforderungen
konfrontiert ist und gleichzeitig die Chancen der neuen Technologien nutzen muss."
Bernard
Maissen arbeitete bis zu seiner ordentlichen Pensionierung im Frühjahr 2026 als Direktor des
Bundesamts für Kommunikation. Zuvor leitete er als Vizedirektor die Abteilung Medien. Vor seinem
Wechsel zum BAKOM war er Chefredaktor und Geschäftsleitungsmitglied der Schweizerischen
Depeschenagentur (SDA), heute "Keystone-SDA". Bernard Maissen arbeitete zudem als Journalist in
verschiedenen Funktionen für die "Bündner Zeitung", und war Chefredaktor des rätoromanischen
Radios der SRG.
Der Stiftungsrat dankt dem scheidenden Präsidenten Daniel Hitzig für sein
Engagement für den Schweizer Presserat.
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--- ENDE Pressemitteilung Bernard Maissen neuer Präsident der Stiftung ---
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Der Presserat nimmt auf Beschwerde hin oder von sich aus Stellung zur journalistischen Berufsethik. Beschweren kann sich jedermann, das Verfahren ist kostenlos. Das Gremium urteilt dabei auf Grund des Kodex sowie der von ihm erlassenen Richtlinien.
Im Entscheid beurteilt und begründet der Presserat, ob und warum ein journalistischer Bericht in Presse, Radio, Fernsehen oder Internet den Journalistenkodex verletzt - oder eben nicht. So garantiert der Rat die freiwillige Selbstregulierung der Medienbranche.
Der Presserat trägt aber auch zur Reflexion und Diskussion über grundsätzliche medienethische Themen bei. Und er verteidigt die Presse- und Meinungsäusserungsfreiheit.
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