Kisag AG, ein Bellacher Familienbetrieb, behauptet sich seit 1945 erfolgreich mit innovativen Produkten im Küchengerätemarkt. Kultstatus erlangt haben die Kisag-Bläser zur Herstellung von Schlagrahm.
«Bestimmt ist dieser Förderpreis Motivation für andere Unternehmen, und es freut mich sehr, dass unsere Tätigkeit mit dem Sozialstern wertgeschätzt wird», sagt Kisag-Chef Urs Brüngger. Seit vielen Jahren kooperiert die Firma mit sozialen Institutionen: «Diese Zusammenarbeit funktioniert wie eine verlängerte Werkbank, an der Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung für uns Apparate montieren und verpacken. Auf diese Weise können rund 50 Personen sinnvoll beschäftigt werden», erzählt er. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Praktikumsplätze für Personen an, die IV-Leistungen beziehen. Daraus hat sich die eine oder andere Festanstellung ergeben. «Uns ist es wichtig, auch Menschen, die in einer schwierigen Phase in ihrem Leben stehen, eine Chance zu geben», fasst Brüngger die Firmenphilosophie zusammen.
Die Kisag AG überzeuge sowohl mit der Qualität als auch mit der Quantität der angebotenen Integrationsmassnahmen. Und es sei erfreulich, dass sich aus diesen Massnahmen Festanstellungen ergeben, begründet die Jury ihren Entscheid. Der Förderpreis geht seit 2010 jedes Jahr an ein Unternehmen, das sich speziell für psychisch beeinträchtigte Menschen und ihre Integration ins Erwerbsleben einsetzt.
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