Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr beträgt 4%; organisch und in lokalen Währungen 6%. Die weltweite Wirtschaftskrise hat insbesondere in den osteuropäischen Märkten sowie in Teilen Asiens ihre Spuren hinterlassen und in diesen geografischen Märkten zu Umsatzrückgängen geführt.
Während sich verschiedene Landesgesellschaften in einem äusserst anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld behaupten und Umsatzzunahmen verzeichnen konnten (USA, verschiedene westeuropäische Märkte, China), hat sich dieWirtschaftskrise insbesondere in den osteuropäischen Märkten (inkl. Russland) sowie im mittleren Osten negativ auf das Investitionsverhalten der Kunden ausgewirkt und zu Umsatzrückgängen geführt. Wiederum einen stark dämpfenden Effekt auf den Umsatz hatte der starke Schweizer Franken. Belimed erzielt 90% (Vorjahr 89%) seines Umsatzes im Ausland.
Im Segment Kundendienst konnten die Umsätze im deutlich zweistelligen Prozentbereich gesteigert werden, auch dank der Mitte 2009 vollzogenen Akquisition von Sanamij sowie der Übernahme des Service- und Ersatzteilgeschäftes von BHT in Deutschland. In den Segmenten Pharma und Medizin ist hingegen ein Umsatzrückgang zu verzeichnen. Insbesondere im Medizingeschäft sind verschiedene grössere Projekte aufgrund von kundenseitigen Finanzierungsproblemen aufgeschoben worden.
Ausblick
Einschätzungen über die wirtschaftliche Entwicklung sind nach wie vor von hoher Unsicherheit geprägt. Die Unternehmensleitung der Belimed AG ist aufgrund des hohen Auftragsbestandes und der breiten geographischen Abstützung der Gruppe jedoch zuversichtlich, im 2010 wieder auf Wachstumskurs zurückkehren zu können.



