In beiden Ländern sind Besuche von ausgewählten Universitäten und Austausche mit Akteuren in den Bereichen Berufsbildung und Innovation geplant, unter anderem Startups, Privatunternehmen und Berufsschulen. In Mexiko-Stadt stehen Treffen mit den Ministerien für Hochschulbildung, Aussenpolitik, Wissenschaft und Innovation sowie der Agentur für internationale Entwicklungszusammenarbeit auf dem Programm. In Bogota bespricht sich die Delegation mit Verantwortlichen der kolumbianischen Ministerien für die Berufs- und Hochschulbildung sowie des Wissenschaftsministeriums.
Die Schweiz setzt für die BFI-Zusammenarbeit mit Mexiko und Kolumbien verschiedene Förderinstrumente ein. Für die Jahre 2021–2024 hat das SBFI die Universität St. Gallen als Leading House für die Region Lateinamerika mandatiert. In diesem Rahmen lancierte die HSG verschiedene Instrumente zur Unterstützung der Forschungs- und Innovationszusammenarbeit mit Lateinamerika. Ein weiteres Förderinstrument der Schweiz sind die Bundes-Exzellenz-Stipendien für junge ausländische Forschende, von denen bis 2024 rund 150 Stipendien an Mexiko und über 170 an Kolumbien vergeben wurden. Zudem stellt der Schweizerische Nationalfonds (SNF) Förderinstrumente zur Unterstützung internationaler Forschungsprojekte und Mobilität bereit. Im Rahmen der SNF-Förderung ist Mexiko das viertwichtigste und Kolumbien das drittwichtigste lateinamerikanische Partnerland, was die Bedeutung dieser Beziehungen unterstreicht.
Mit beiden Ländern finden zudem verschiedene Austausche und Projekte im Bereich Berufsbildung statt. Zwischen dem SBFI und dem mexikanischen Bildungsministerium wurde im Jahr 2021 eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit in der Berufsbildung unterzeichnet.
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