"Wie die gesamte Schweizer Automobilbranche sind auch wir erschüttert von den kriegerischen Handlungen seitens Russlands, die derzeit in der Ukraine zu beobachten sind", sagt Christoph Wolnik, Mediensprecher von auto-schweiz. "Wir hoffen sehr, dass dieser Albtraum für die Menschen dort bald ein Ende nimmt." Inwieweit sich der Konflikt auch auf den Schweizer Fahrzeugmarkt auswirken könnte, sei derzeit nur schwer abzuschätzen, so Wolnik weiter: "Einzelne Automobilhersteller mussten ihre Produktionsbänder in den vergangenen Tagen aus verschiedenen Gründen kurzfristig stoppen - teils wegen Hackerangriffen, teils fehlen Zulieferprodukte aus Werken in der Ukraine." Von möglichen Verzögerungen für Fahrzeug-Lieferungen in die Schweiz habe man derzeit keine Kenntnis, so Christoph Wolnik abschliessend.
Fast jeder vierte Neuwagen ein Steckerfahrzeug
Die Zugewinne von Personenwagen mit elektrischen Antrieben setzten sich im Februar derweil fort. Elektroautos (2'441, +76,9% zum Vorjahresmonat) und Plug-in-Hybride (1'510, +29,2%) kamen zusammen auf 23,8 Prozent Marktanteil. Damit war fast jeder vierte Neuwagen im Februar über das Stromnetz aufladbar. Zusammen mit Voll- und Mild-Hybriden sowie Gas- und Wasserstoffmotorisierungen machten die alternativen Antriebe 48,9 Prozent des Auto-Marktes im Februar aus (Vorjahreswert: 37,0%). Mit 48,3 Prozent liegt der Alternativ-Anteil seit Jahresbeginn kaum tiefer. Zum vergleichbaren Wert nach zwei Monaten 2021 von 36,2 Prozent stellt dies eine nochmals eindrucksvolle Steigerung dar.
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