Die rückläufige Entwicklung der schweren Unfälle mit Personenschäden und unter Beteiligung schwerer Motorfahrzeuge (Lastwagen, Sattelschlepper, Car, Bus) hat sich gemäss neustem SINUS-Report der Beratungsstelle für Unfallverhütung auch im Berichtsjahr 2009 weiter fortgesetzt. Damit kann für die letzten zehn Jahre ein äusserst erfreulicher Trend festgestellt werden: Seit 1999 hat sich die Opferzahl nahezu halbiert. Einziger Wermutstropfen für 2009: Bei den Kollisionen mit Radfahrern war im vergangenen Jahr eine Zunahme festzustellen. Indessen hält der SINUS-Report 2010 der bfu ausdrücklich fest, dass lediglich „bei fast der Hälfte aller Kollisionen mit einem nicht motorisierten Kollisionsgegner (…) ausschliesslich der Lenker des schweren Motorfahrzeuges bemängelt“ wurde. Mehr noch: Bei Kollisionen mit anderen motorisierten Fahrzeugen (insbesondere Personenwagen) betrug dieser Anteil gemäss bfu „nur noch etwas mehr als ein Viertel.“ Dagegen musste in mehr als der Hälfte ausschliesslich das Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer bemängelt werden.
Technische Verbesserung, Sensibilisierung und gezielte Ausbildung
Nach Auffassung der ASTAG ist dieser erfreuliche Rückgang einerseits auf die immensen fahrzeugseitigen Verbesserungen in den vergangenen Jahrzehnten zurückzuführen. Und vor allem: Das Transportgewerbe hat in den letzten Jahren überdurchschnittlich in moderne Fahrzeugflotten und die Weiterbildung investiert! Gleichzeitig zeigen die Zahlen aber auch auf, dass sich Chauffeure und Transportgewerbe ihrer Verantwortung bewusst sind. Sie hoffen dabei inskünftig aber auch auf einen verständnisvolleren und rücksichtsvolleren Umgang der anderen Verkehrsteilnehmenden. Denn für Chauffeure und Transportgewerbe ist klar: Jeder Unfall mit Personenschaden ist einer zuviel!
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