Die neue
Digitale Geräte gewinnen an Bedeutung
Die aktuelle Studie liefert eine erstaunliche Erkenntnis: Erstmals informieren sich mehr ältere Menschen über digitale Geräte wie Smartphone, Tablet und Computer (33 %) als über klassische Zugänge wie Fernseher (30 %), Printmedien (22 %) oder Radio (15 %). Diese Entwicklung im Newskonsum könnte für die öffentliche Hand schneller als gedacht wichtig werden: "Wir sind überrascht über das Tempo dieses Umschwungs. Es ist unabdingbar, dass der Service public dem wandelnden Informationsbeschaffungsverhalten älterer Menschen Rechnung trägt", sagt Peter Burri Follath, Leiter Kommunikation bei Pro Senectute Schweiz. Nichtsdestotrotz werden nie alle diesem Trend folgen können: "Aufgrund altersbedingter kognitiver oder körperlicher Einschränkungen werden wohl schätzungsweise stets fünf bis zehn Prozent der hochaltrigen Bevölkerung (wieder) offline sein", meint Burri Follath. Auch diese Personen dürften nach wie vor nicht vergessen werden.
Individuelle Unterstützung fördern
2025 reicht es nicht mehr, einfach online zu sein. Ältere Menschen müssen digitale Technik auch sicher, kritisch und zu ihrem Vorteil nutzen können. Dafür müssen digitale Inhalte und Anwendungen verständlich, anwendungsfreundlich und alltagstauglich gestaltet sein. Eine zunehmend individuelle Unterstützung beim Erlernen neuer Anwendungen ist ebenso zentral. Dieses Bedürfnis hat Pro Senectute längst erkannt: "Unsere kantonalen Pro Senectute Organisationen setzen zunehmend auf Unterstützungsangebote, die gezielt auf die einzelnen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren im Umgang mit der Digitalisierung eingehen. Das ermöglicht uns, ältere Menschen für eine digitale(re) Zukunft fit zu machen", so Alain Huber, Direktor von Pro Senectute Schweiz.
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Peter Burri Follath
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