Hunderte Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leiden unter Lungenkrankheiten wie Asthma, COPD, Lungenkrebs, Lungenentzündung und Tuberkulose, mehr als 10 Millionen sterben jährlich daran. Viele Lungenkrankheiten sind vermeidbar und behandelbar. Die Behandlungen sind jedoch aufwendig und kostenintensiv. Das „Jahr der Lunge“ rückt die Bedeutung der Lungenkrankheiten stärker ins Licht der Öffentlichkeit und fordert mehr Unterstützung für Prävention, Diagnostik, Therapie und Forschung. Auch in der Schweiz sind Lungenkrankheiten verbreitet und schränken die Betroffenen im Alltag stark ein.
Lungenfunktionstests
Weltweit werden am 14. Oktober Lungenfunktionstests (Spirometrien) für die Bevölkerung angeboten. Die Lungenliga bietet in Zusammenarbeit mit den Lungenfachärzten und – fachärztinnen (Pneumologen) im Herbst 2010 an verschiedenen Orten in der Schweiz Lungenfunktionstests an.
Die Lungenliga informiert, berät und setzt sich für saubere Luft ein
Die Lungenliga informiert Betroffene, Interessierte und die breite Bevölkerung über Symptome, Diagnose und Behandlung der verschiedenen Lungenkrankheiten. Sie berät und begleitet Betroffene und Angehörige bei der Therapie und im Umgang mit der Krankheit im Alltag.
Die Lungenliga setzt sich auf politischer Ebene für die Anliegen lungenkranker Personen ein. Im Mai 2010 hat sie die Volksinitiative Schutz vor Passivrauchen eingereicht.
* Quelle: Mitteilung der European Respiratory Society zur Lancierung des Jahres der Lunge 2010, 1.2.2010.
Medienkontakt:
Lungenliga Schweiz
Frau Ursula Luder
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