"Im vergangenen Jahr haben wir viel erreicht. Heute präsentiert sich die Calida Gruppe als kerngesundes Unternehmen mit intakten Wachstumschancen", so Felix Sulzberger, CEO der Calida Gruppe. "Wir legen den strategischen Fokus bei unseren beiden Marken Calida und Aubade auf den Ausbau der Retail-Netze und auf die weitere Internationalisierung". Hohe Eigenkapitalquote und –rentabilität Im Berichtsjahr hat die Calida Gruppe erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder ein deutliches organisches Umsatzwachstum erzielt. Der Umsatzzuwachs erreichte 4.8 Prozent oder CHF 10.7 Millionen. Dadurch erhöhte sich der Gruppenumsatz im Jahresvergleich von CHF 221.3 Millionen auf CHF 232.0 Millionen. In Übereinstimmung mit den strategischen Zielen der Calida Gruppe wurde die Umsatzzunahme vor allem in den Exportmärkten und im Retailgeschäft erzielt. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich um CHF 13.1 Millionen, entsprechend 218.3 Prozent, auf CHF 19.1 Millionen. Im Vorjahr war diese Kennzahl in hohem Masse durch Reorganisationsaufwendungen belastet gewesen. Die Betriebsgewinnmarge stieg in der Berichtsperiode leicht von 8.6 Prozent auf 8.8 Prozent. Das Unternehmensergebnis erhöhte sich von CHF 6.1 Millionen auf CHF 15.3 Millionen. Dies entspricht einem Anstieg um 150.8 Prozent. Die starke Resultatverbesserung ist insbesondere auf den Wegfall der Reorganisationsaufwendungen, die verminderten Fremdfinanzierungskosten sowie Steueroptimierungsmassnahmen zurückzuführen. Die im Vorjahr zurückgestellten Kosten für Restrukturierungsmassnahmen bei Aubade fielen liquiditätsmässig im Berichtsjahr an, was dazu führte, dass der operative Cashflow mit CHF 13.4 Millionen um rund CHF 2.7 Millionen unter Vorjahr zu liegen kam. Bereinigt um diesen einmaligen Abfluss errechnet sich eine Verbesserung des Cashflows um 17.4 Prozent auf CHF 18.9 Millionen. Die im Jahresvergleich deutlich höheren Investitionen von insgesamt CHF 10.6 Millionen, welche vor allem für den Ausbau des Retail-Netzes eingesetzt wurden, konnten aus dem operativen Cashflow finanziert werden. Sie führten somit nicht zu einer höheren Nettoverschuldung. Diese hielt sich per Ende Berichtsjahr auf bescheidenen CHF 2.6 Millionen. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich deutlich von 58.9 Prozent auf hohe 65.3 Prozent. Mit einer Steigerung von 5.6 Prozent auf 12.8 Prozent erreichte die Eigenkapitalrentabilität den höchsten Wert seit 1991.



