08.11.2010, Die Berninabahn ist weltweit einmalig. Sie erschliesst die hochalpine Strecke dank einzigartiger Bahntechnik und führt durch eine einmalige Kulturlandschaft. Dieses Jahr feiert die Bahn ihr 100-jähriges Jubiläum.
Seit genau 100 Jahren verbindet die Berninabahn St. Moritz mit Tirano und somit die Schweiz mit Italien. Sie ist die höchste Adhäsionsbahn der Alpen, eine der steilsten in ganz Europa, und seit 2008 Bestandteil des Unesco-Welterbes. Das Besondere an einer Adhäsionsbahn ist, dass der Antrieb alleine über die Haftung der Räder erfolgt. Ein solches Kunstwerk muss gebührend gefeiert werden – aus diesem Grund fanden das ganze Jahr hindurch Jubiläumsfeiern und Sonderaktionen statt.
Ein festliches Jahr
Als langjähriger Partner der Rhätischen Bahn (RhB), der Betreiberin der Berninabahn, war Siemens auch beim 100-Jahr-Jubiläum als einer der Hauptsponsoren vertreten. Angefangen haben die Festivitäten bereits im Januar in St. Moritz, im Frühjahr wurde dann im italienischen Tirano, der Endhaltestelle, gefeiert. Vom 19.-20. Juni drehte sich beim grossen Festakt in Brusio alles um den berühmten Kreisviadukt. Im September kam es in Pontresina zum grossen Finale beim Berninafest.
Erfolgreiche Partnerschaft
Die Partnerschaft mit der RhB währt bereits seit vielen Jahren. Die RhB vertraute beim Ausbau ihres Streckennetzes wiederholt auf Lösungen und Produkte von Siemens. Unter den vielen gemeinsamen Projekten waren auch solche, die aussergewöhnlichen Einsatz von beiden Seiten erforderten. Ein Beispiel war die Erneuerung der Bahnübergänge in Li Curt an der Berninastrecke. Da die Bahnstrecke mitten durch das Dorf führt, war eine zuverlässige Sicherungsanlage unverzichtbar. Deshalb lieferte Siemens Halbschranken und Schrankenanlagen, die eigens auf die spezielle Situation in Li Curt zugeschnitten sind und über zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen verfügen. Ein weiteres zentrales Projekt umfasste die Erstellung des neuen Rail Control Centers in Landquart. Das Siemens- Leitsystem Iltis überwacht seit 2008 das ganze RhB-Netz und stellt die Betriebslage übersichtlich dar. Auch die Bernina-Linie wird seither von Landquart aus betreut.
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