Mit ihren zukunftsorientierten Investitionen von gesamthaft rund einer Milliarde Franken setzen die Swiss Deluxe Hotels neue Massstäbe. „Unsere Mitglied-Betriebe wollen damit deutlich machen, dass sie gewillt und in der Lage sind, im weltweiten Wettbewerb auch weiterhin eine wichtige und bedeutende Rolle zu spielen“, betont SDH-Präsident Eric Favre, General Manager des Le Mirador Kempinski Lake Geneva in Mont-Pèlerin. Sein Haus geht mit gutem Beispiel voran: es wird gegenwärtig für rund 50 Millionen Franken ausgebaut. Dabei erfahren der SPA und das renommierte Medical Center ein exklusives „Facelifting“. „Der Trend geht heute ganz klar zu mehr Wellbeing. Die Bedeutung der Gesundheit hat sich gewandelt und nimmt einen immer grösseren Stellenwert ein. Die Swiss Deluxe Hotels wollen dem Rechnung tragen und so eine neue Qualität des Luxus definieren“, sagt der SDH-Präsident.
Ambitioniertes Projekt in Bad Ragaz Grösstes Wellbeing-Projekt, das gegenwärtig realisiert wird, ist der Um- und Ausbau des Grand Resort Bad Ragaz, das mit seiner Tamina Therme eine Jahrhundert alte Tradition des Wellbeings besitzt. Die Therme wird zur Zeit mit einer faszinierenden, modernen Architektur in eine einzigartige Wellnessoase umgewandelt und im Juni 2009 wieder geöffnet. Allein dieser Bau kostet rund 40 Millionen Franken. Er ist Teil eines umfangreichen Bauprogramms, mit dem sich das Grand Resort Bad Ragaz als „führendes Resort der Luxusklasse in Europa“ positionieren will. Insgesamt werden rund 160 Millionen Franken aufgewendet, unter anderem für einen neuen, 56 Spa-Suiten umfassenden Tower des Grand Hotels Quellenhof, der im April 2009 fertig erstellt sein soll und in dessen Badezimmer eigenes Thermalwasser fliessen wird. Zum ambitionierten Projekt zählt auch der Um- und Ausbau des Grand Hotels Hof Ragaz.
Dem Trend nach mehr Wellbeing folgen auch Häuser wie das Badrutt’s Palace und das Kulm Hotel in St. Moritz, die beide ebenfalls kräftig in den Ausbau ihrer Wellness-Anlagen investieren. Auch das Eden Roc in Ascona wird ein neues Spa erhalten – mit Sicht auf den Lago Maggiore.
Luxuriöser Ausbau... Das Wellbeing beschränkt sich aber nicht nur auf Spas und Medical Centers. Auf der Liste der dreijährigen Investitionsvorhaben 2008-2010 der Swiss Deluxe Hotels figurieren auch andere Ausbauten – sei es in elegante Restaurants und modernste Küchen wie beim Arosa Kulm Hotel oder im Widder Hotel in Zürich, in der Erneuerung von stilvollen Zimmern und noblen Suiten im Grand Hotel Zermatterhof oder im Suvretta House in St. Moritz oder in Projekte wie das „Coeur de l’Hôtel“ im Beau-Rivage Palace in Lausanne, das eine Raumoptimierung im Mitteltrakt zum Ziele hat. Erheblich sind auch die Investitionen, die das Baur au Lac in Zürich tätigt: Hier werden für rund 40 Millionen Franken diverse Um- und Ausbauten realisiert. So wird der bekannte Pariser Hotelarchitekt Pierre-Yves Rochon das Gourmetrestaurant Le Pavillon und die Sommerterrasse des Zürcher Luxushotels neu gestalten. „Unsere 37 Mitglieder investieren jährlich insgesamt rund 350 Millionen Franken in den Ausbau ihrer Infrastruktur und Dienstleistungen, das ist ein Drittel ihres kumulierten Jahresumsatzes.“, bilanziert SDH-Geschäftsführer Fiorenzo Fässler. Einer der Gründe liegt in der guten Perspektive des Schweizer Luxustourismus.
... und vielversprechende Aussichten An diese Perspektiven glaubt auch die Barwa Real Estate Company aus dem Emirat Katar. Sie will auf dem Bürgenstock rund 300 Millionen Franken in den Ausbau der Bürgenstock Hotels stecken. Entsprechende Zonenpläne sind in den Gemeinden Ennetbürgen und Stansstaad bereits aufgelegt worden. „Das Tourismusland Schweiz ist weltweit führend. Die Anziehungskraft auf Touristen aus Indien und Asien, speziell aus dem Zukunftsland China, ist immens. Wir investieren in Ländern wie die Schweiz, weil die Marktchancen sehr hoch sind. Wir glauben an die Zukunft der Tourismusdestination Schweiz“, halten die Investoren aus Katar fest.
Ein bedeutendes Vorhaben in der Schweizer Luxushotellerie visiert auch das Suvretta House in St. Moritz an: Mit seinem Mitte Juli dieses Jahres vorgestellten Masterplan „Suvretta Vision 2025“ will das Swiss Deluxe Hotel konkrete Schritte in die Zukunft unternehmen. Kernstück bildet die mögliche Realisation eines zusätzlichen Sporthotels und eines Suitenhotels. Dazu gehört auch ein komplett erneuerter Wellness & Spa und die Inbetriebnahme einer All-season Sportschule. Die geschätzten Baukosten der im Masterplan vorgeschlagenen Projekte belaufen sich auf insgesamt ebenfalls rund 250 bis 300 Millionen Franken.



