Michel Darbellay ist der neue Leiter des Dienstes für ländliche Wirtschaft

20.02.2026 | von Kantonale Verwaltung Jura

Uhr Lesedauer: 1 Minute


20.02.2026, Die Regierung hat Herrn Michel Darbellay zum Leiter des Amts für Landwirtschaft ernannt.


Michel Darbellay, 44 Jahre alt, verfügt über ein Diplom als Agraringenieur, das er an der Schweizerischen Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften in Zollikofen erworben hat. Seit einigen Jahren ist er als stellvertretender Direktor beim Schweizer Bauernverband tätig. Zuvor leitete er während fast zehn Jahren AgriJura und kennt somit die Besonderheiten der jurassischen Landwirtschaft bestens.

Aufgrund seiner ausgewiesenen Fachkenntnisse im Agrarbereich, seines Netzwerks auf kantonaler und eidgenössischer Ebene sowie seines Charismas erfüllt Herr Michel Darbellay die Anforderungen dieser Position in idealer Weise. Als Leiter des Amts für Landwirtschaft wird er rund fünfzehn Mitarbeitende führen, die in zahlreichen Bereichen tätig sind, insbesondere im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Entwicklung der Landwirtschaft.

Er tritt damit die Nachfolge von Herrn Jean-Paul Lachat an, der zum Minister für Umwelt und Kultur gewählt wurde. Herr Darbellay wird sein Amt am 1. September 2026 antreten.


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--- ENDE Pressemitteilung Michel Darbellay ist der neue Leiter des Dienstes für ländliche Wirtschaft ---

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Über Kantonale Verwaltung Jura:

Der Jura ist der jüngste Kanton in der Schweiz. Er entstand aufgrund von (für Schweizer Verhältnisse massiven) kulturellen Spannungen und den darauf folgenden lokalen und eidgenössischen Volksabstimmungen vom 29. September 1978 am 1. Januar 1979 durch Abspaltung vom Kanton Bern. Die Gebiete nördlich von Biel wurden dem Kanton Bern 1815 durch Entscheidung des Wiener Kongresses als Entschädigung für die verlorenen Territorien im Aargau und der Waadt zugesprochen.

Der Kanton Bern ist politisch eher konservativ, grösstenteils protestantisch und deutschsprachig. Die Bewohner des 1815 erworbenen Gebietes, die zuvor Untertanen des in Pruntrut residierenden Fürstbischofs von Basel gewesen waren, sind dagegen eher liberal, mehrheitlich französischsprachig und - in dem den neuen Kanton bildenden Nordteil - katholisch.

Dass der Konflikt, der letzten Endes zur Abtrennung des Kantons Jura von Bern führte, ursprünglich weniger sprachlicher, sondern konfessioneller Art ist, zeigt sich daran, dass bei den Volksabstimmungen über die Kantonsgründung der zwar ebenfalls französischsprachige, aber protestantische Südteil des Berner Juras (Amtsbezirke La Neuveville, Moutier und Courtelary) stets mehrheitlich für den Verbleib bei Bern stimmte. Der deutschsprachige Bezirk Laufen ist zwar katholisch, die Sprache führte aber damals zum Entscheid, bei Bern zu verbleiben. Vom verbleibenden Kantonsgebiet nun territorial getrennt, wechselte er 1994 zum Kanton Basel-Landschaft.

Der vor allem konfessionelle Gegensatz gilt auch weiterhin, obwohl das Gewicht des Französischen im verkleinerten Kanton Bern geringer geworden ist und sich die Romands demzufolge noch unterdrückter fühlen müssten. Seit 1994 arbeitet die Assemblée Interjurassienne (eine Art von der Schweizerischen Eidgenossenschaft bestellte Kommission) an der Lösung der Jurafrage. Im September 2004 hat sie ein Projekt begonnen, das einen völlig neuen Kanton anvisiert, in dem Nord-Jura (heute Kanton Jura) und der Süd-Jura (Jura bernois) nach den Vorstellungen der Nordjurassier vereinigt werden sollen. Das Projekt soll 2006 abgeschlossen sein. Damit wird ein weiterer Anlauf unternommen, die nach den Vorstellungen des Nordjuras immer noch unterdrückten Bewohner des bernischen Südjuras von Bern zu lösen und damit die (fiktive) Einheit des jurassischen Volkes herzustellen.

Saignelégier et les Franches-Montagnes

Eine knappe halbe Stunde von La Chaux-de-Fonds und Biel entfernt, öffnet sich die grosszügige Freiberger Hochebene dem Besucher und lädt ihn ein, auf 1000 m Höhe mit den Pferden Bekanntschaft zu schliessen. Zu Fuss, zu Pferd, per Fahrrad, im Kanu, im Zigeunerwagen, per Langlaufskis oder Schneeschuhen - vielfach sind die Möglichkeiten, dies freie Natur der Franches-Montagnes zu entdecken. Tennis- Eis- und Reithallen sowie das Hallenschwimmbad ergänzen das reiche Angebot und sorgen dafür, dass der Gast bei jeder Witterung auf seine Kosten kommt.

Delémont et le pays vadais

Ungefähr 40 Autominuten von Basel und Biel entfernt, reizt das alte charmante Städtchen mit seinen Museen und Galerien zum Besuch und lädt den Reisenden ein, nicht nur die regionalen Eigenheiten zu entdecken, sondern auch den heissesten Jura-Sommer zwischen Stadt und bewundernswerten Schluchten, welche die Flüsse zwischen Bergen und Tälern gegraben haben.


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