Leichter Anstieg der Inlandpreise …
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Produzentenpreisindex erhöhte sich im August 2010 um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Sein Stand beträgt 107,9 Punkte (Basis Mai 2003 = 100). Im Vergleich zum Vorjahr lag das Preisniveau ebenfalls um 0,2 Prozent höher. Der Index zeigt die Entwicklung der Ab-Werk-Preise für die im Inland hergestellten Produkte. Dienstleistungen sind darin nicht berücksichtigt.
Höhere Preise gegenüber dem Vormonat beobachtete man bei Salatgemüsen, Rohmilch, Tabakwaren, Papier, Papierprodukten und Mineralölprodukten. Dasselbe gilt für Farbstoffe und Pigmente, ungeformte Kunststoffe, Armierungsstahl, Produkte aus Nichteisen-Metallen und Schrott. Tiefere Preise verzeichneten dagegen vor allem Schlachtschweine, Schweinefleisch, verschiedene Positionen der chemischen Industrie (anorganische und organische Erzeugnisse, ätherische Öle, Riech- und Aromastoffe, Chemiefasern), Erzeugnisse des Stahl- und Leichtmetallbaus und Drahtwaren.
… und der Importpreise
Der vom Bundesamt für Statistik berechnete Importpreisindex wies im August 2010 einen Anstieg um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat aus. Sein Stand liegt bei 105,2 Punkten (Basis Mai 2003 = 100). Gegenüber dem Vorjahr lag das Preisniveau um 1,2 Prozent höher. Der Importpreisindex zeigt die Entwicklung der Ab-Zoll-Preise für importierte Produkte.
Steigende Preise gegenüber dem Vormonat stellte man bei Soja, Gemüse, Erdöl (roh), Erdgas und Textilien fest. Teurer wurden auch Heizöl, Roheisen, Armierungsstahl sowie Nichteisen-Metalle und daraus hergestellte Produkte. Preisrückgänge registrierte man für Rohtabak, Weintrauben, Rindfleisch, Bekleidung und Flugpetrol. Billiger wurden auch Glas, Keramikplatten, Edelstahl, sonstige Metallwaren und Möbel.
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