Bleiben einschneidende Ereignisse aus, geht die Berner Oberland-Bahnen AG davon aus, wie im 2009 einen Gewinn zu erzielen. Erfahrungsgemäss schliesst die Unternehmung im zweiten Halbjahr besser ab als im ersten. Sowohl die Berner Oberland-Bahn wie auch die zur Unternehmung gehörende Schynige Platte-Bahn beförderten weniger Passagiere als im Vorjahr. Bei der Berner Oberland-Bahn gingen die Frequenzen nach einem vielversprechenden Start mit einem guten Wintersportgeschäft ab März zurück.
Im Vergleich zum Vorjahr, als die BOB von zahlreichen Aktionen der Jungfraubahnen profitieren konnte, beförderte die BOB im zweiten Quartal 19% weniger Gäste – allerdings zu höheren Durchschnittserträgen. Zum Frequenzrückgang haben die ungünstigen Witterungsverhältnisse das ihrige beigetragen. Entsprechend fiel auch der Saisonstart der Schynige Platte-Bahn buchstäblich ins Wasser.
Der Rückgang des Verkehrsertrages fällt angesichts der Umstände mit -2% moderat aus. Das Unternehmen erhielt für seine Leistungen im Öffentlichen Verkehr eine um CHF 0.3 Mio. tiefere Abgeltung. Insgesamt ging der Betriebsertrag um CHF 0.5 Mio. auf CHF 13.4 Mio. zurück. Sowohl im Personal- wie auch im Unterhalts- und Erneuerungsaufwand liegen die Kosten merklich unter denjenigen des Vorjahrs, so dass der Betriebsaufwand insgesamt CHF 1.5 Mio. unter demjenigen des Vorjahrs liegt.
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